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Ausflugsimpressionen

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Monatsausflüge

Die einmal im Monat stattfindenden Ausflüge geben insbesondere alleinstehenden Menschen die Möglichkeit einen entspannten Tag mit anderen in geselliger Umgebung zu genießen, aus dem Alltag auszubrechen und natürlich auch Kontakte zu knüpfen

Konzept:

Es handelt sich immer um Tagesausflüge, meistens am 4. Samstag im Monat, innerhalb Baden Württembergs.
Der Ausflugstag klingt bei einem gemütlichen Zusammensitzen mit einem gemeinsamen Abendessen aus
Die Termine sind auf der Internetseite der ASM, im ASM Aktuell und im Gruppenraum im ABG Gebäude veröffentlicht.

Organisation:

Jeder Ausflug wird vorbereitet.
Die Ziele werden vom Organisationsteam oder auch auf Vorschlag aus dem Teilnehmerkreis festgelegt.
In den Wintermonaten befinden sich die Ausflugsziele überwiegend innerhalb von Gebäuden z. B. Museen. In den Sommermonaten geht’s dann mehr ins Freie.

Jedes Ausflugsziel wird im Voraus vor Ort besichtigt und in Hinsicht auf Zugänglichkeit für Personen mit Geheinschränkungen oder Rollstuhlfahrer, behindertengerechte Toiletten sowie auf die Mitnahme von Führhunden geprüft.
Ebenso erfolgen vor Ort Detailabklärungen. (Parkmöglichkeiten, Auslauf für Führhunde, usw.)

Kosten:

Wichtig ist auch eine möglichst geringe finanzielle Belastung der Teilnehmer z. B. durch Picknick im Freien anstelle Essen in der Gaststätte.

Für Fahrtkosten wird eine Pauschale von 10,00 € pro Person angesetzt. Diese beinhalten die Abholung und Heimbringung (bei Bedarf) und die Ausflugsfahrt.

Für Eintrittspreise, Führungen usw. werden günstige Konditionen ausgehandelt.

Für finanzschwache Personen besteht darüber hinaus die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung, z. B. für Eintrittsgelder.
Dies erfolgt in Absprache über das ASM Büro.


Teilnahmebedingungen:

Zur Teilnahme ist immer eine Anmeldung über das ASM Büro (Tel.: 07452 61474) erforderlich.

Teilnehmer die eine Begleitperson benötigen müssen diese bei der Anmeldung mit angeben.
Kann keine Begleitperson benannt werden wird über das ASM Büro geklärt werden ob diese Aufgabe eine Person aus dem Kreis der übrigen Teilnehmer übernehmen kann.
Für finanziell schwache Teilnehmer wird, nach vorheriger Absprache über das ASM Büro, eine Lösung gefunden.
Die genauen Reisedaten werden bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Für Fragen stehen das Organisationsteam und das ASM Büro gerne zur Verfügung.



Leitung:

Elke Reutter und Peter Kamm



Lesen Sie Elkes Bericht über die Ausflüge von 2013

Ich heiße Elke Reutter, bin 43 Jahre alt, wohne in Neubulach und bin von Geburt an blind. Seit 1994 arbeite ich bei der Stadtverwaltung Calw. Hier bin ich für die Telefonzentrale und für den Empfang zuständig.

23. März 2013: Auto- und Uhren Museum Schramberg
Nach einer längeren Winterpause fand „Endlich“ der erste Monatsausflug im Jahr 2013, statt. Auch im Schwarzwald gibt es schöne Ecken, die besichtigt werden können. Aus diesem Grund fuhren wir am Samstagnachmittag mit zwei Kleinbusse von Nagold zum Ausflugsziel. Für 14.00 Uhr hat unsere Gruppe eine Führung gebucht. Junghans Uhren sowie verschiedene Autos von früher bis zur heutigen Zeit waren hier zu sehen. Das Ticken der Wanduhren konnte man nicht überhören. Mir ist beim Durchlaufen des Gebäudes eingefallen, dass mein Vater jeden Sonntag unsere Wanduhren im Haus von Hand aufziehen musste. Heute geht alles über Funk. Natürlich entwickelte sich die Technik bei den Autos selbstverständlich auch immer weiter. Nähmaschinen und andere Haushaltsgeräte sind dort auch ausgestellt. Selbst in dieser Branche wird heutzutage die Ware zum größten Teil maschinell hergestellt. Am Abend kehrte die Ausflugsgruppe in Holzbronn im Krabbanescht, gemütlich ein. So gegen 20.00 Uhr kamen wir wieder gesund und munter in Nagold an.

27. April 2013: Markthalle Stuttgart
Hatten Sie schon einmal die Möglichkeit, einen Krämermarkt in überdachter Form zu besichtigen? In Stuttgart kann dies jeden Tag außer Sonntag gemacht werden. Deshalb nahmen wir diese Gelegenheit am 27. April wahr. Um 11.00 Uhr fuhren wieder zwei Kleinbusse von Nagold nach Stuttgart zum Ausflugsziel. Exotische Düfte von Obst, Gemüse und sonstigen Spezialitäten wie Käse usw. kann man hier kaufen. zwei Stockwerke besitzt diese Sehenswürdigkeit. Im zweiten Stock gibt es Schmuckstücke, Möbel oder Duftseifen zu kaufen. An diesem Tag war das Wetter sehr trüb und kalt. Am Abend kehrte unsere Kleingruppe wie immer in Bad Cannstatt, zum Abendessen ein.

1. Juni 2013: Steiff Museum Gingen
Die Kuscheltiere kennen wir ja alle aber ich persönlich wusste lange Zeit nicht, was oder wer da tatsächlich dahintersteckte. Margarete Steiff sitzt im Rollstuhl und versucht ihr Leben so selbstständig wie möglich zu meistern. Dazu gehörte auch die Weiterführung des Familienbetriebes. Für den 1. Juni haben wir uns für eine Führung durch das Museum angemeldet. Zwei Kleinbusse fuhren wieder von Nagold nach Gingen. Bevor die Besichtigung begann, schauten bzw. hörten wir eine sehr lebhafte Dokumentation. In verfilmter Form wurde die Entstehung des Betriebes und einen kleinen Ausschnitt über das Leben von Margarete Steiff gezeigt. Zu dieser Zeit war es noch schwieriger, seine Ziele durchzusetzen aber Margarete gab nicht auf. Diese Frau bewundere ich immer wieder, wenn ich den Film von ihr höre. Die Steifftiere konnte ich anfassen. Am Abend fand eine gemütliche Einkehr in Gärtringen zur Schiede, statt.

29. Juni 2013: Tropfsteinhöhle Eber Stadt
Höhlen oder andere Salzbergwerke gibt es ja genügend, aber eine rollstuhlgerechte Tropfsteinhöhle ist schon was besonderes. Um mehr von der zehn Grad kalten Tropfsteinhöhle zu erfahren, haben wir für den 29. Juni eine Führung gebucht. Zwei Kleinbusse wurden benötigt, um von Nagold nach Eberstadt Richtung Odenwald zu gelangen. Leider durfte ich keine Steine anfassen, weil sie sehr bröselig sind und abfallen können außerdem würde sich durch die Berührung ihre Form verändern. Aus den Erzählungen heraus wurde beschrieben, dass die Steine an der Wand oft in Figuren angelegt sind. Wie es sich traditionell gehörte, fand abends in der Hofschier, einer Besenwirtschaft in Bondorf, der Abschluss statt.

24. August 2013: Sauschwänzlebahn Blumberg
Man glaubt es kaum aber mittlerweile haben wir den 50. Monatsausflug erreicht. Ich finde das ist eine tolle Leistung, so viele Unternehmungen seit August 2007, erlebt zu haben. Deshalb hat sich das Ausflugsteam entschieden, eine Dampflockfahrt im Schwarzwald zu organisieren. Am 24. August wurden drei Fahrzeuge benötigt, um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mitzunehmen, die sich für diese Reise angemeldet hatten. Ja, wenn „Engel reisen lacht das Herz“. Beim strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen ging es früh morgens los. Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir in Blumberg zur Grillhütte, an. Hier fand ein gemütliches Picknick statt. Dieser Ort liegt auf einem Hügel und man konnte die idyllische Aussicht genießen. Um 14.00 Uhr fuhr die Dampflock in Blumberg ab. Nach drei Stunden sind wir in Blumberg wieder gesund und munter angekommen. Auf der Zugreise wurde berichtet, was gerade zu sehen war. Die Geräusche sowie der Kohlenduft konnte ich in vollen Zügen wahrnehmen. Die ganze Geschichte erinnerte mich an Jim Knopf. In einer kleinen Pause bestand für jeden Einzelnen die Möglichkeit zuzuschauen, wie das Wasser in die Lockomotive eingefüllt wurde. Die Sauschwänzlebahn muss noch mechanisch angetrieben werden. Ja am 50. Ausflug sollte der Abschluss auch etwas besonderes sein. Aus diesem Grund kehrte die Kleingruppe in der Rothausbrauerei in Rothaus, ein. Bierkrüge und andere Erinnerungsstücke konnten im Laden der Brauerei gekauft werden. Alle Personen die dabei waren, waren von der Idee begeistert.

21. September 2013: Wildpark Pforzheim
Der 21. September war vom Wetter her gesehen schon sehr herbstlich gewesen. Unsere Kleingruppe fuhr mit zwei Neun-Sitzer-Bussen am Nachmittag von Nagold nach Pforzheim in den Wildpark. Der Wildpark liegt in einem Waldgelände. Unterschiedliche Tierarten sind hier zu sehen. Mich persönlich hat es beeindruckt, dass viele Tiere einen Laut von sich gaben. Wer gerne Tiere füttern möchte, kann dies mit dem dort gekauften Tierfutter tun. Die Ziegen freuen sich, wenn sie gefüttert werden. Bei denen spürte ich deutlich ihre Gier von ihrer Zunge. All dies haben wir an diesem Tag selbst erleben dürfen. Das Laufen ist auch für Fußkranke- oder Rollstuhlleute gut geeignet. Nach so vieler frischen Luft konnte das traditionelle Abendessen nicht fehlen. In Tiefenbronn nicht weit von Pforzheim entfernt, entdeckten die Organisatoren ein kleines uriges Bistro mit dem Namen Rapunzel. Alle Teilnehmer die dabei waren, fanden diese Idee schön.

26. Oktober 2013: Wilhelma Stuttgart
Der 26. Oktober war ein ereignisreicher Tag. Ein Gruppenmitglied feierte mit uns ihren Ehrentag. Außerdem konnte man in kurzen Hosen tagsüber rumlaufen. Tja so ist es, wenn Engel reisen……. Zwei Kleinbusse brauchte die Ausflugsgruppe, um von Nagold nach Stuttgart in die Wilhelma zu kommen. Alle Teilnehmer wollten das neugebaute Affenhaus sehen. Die Robbenfütterung fand ich sehr witzig. Elefanten, Vögel und vieles mehr können hier begutachtet werden. Nach drei Stunden Aufenthalt zogen wir weiter nach Bad Cannstatt, um das wunderbare Abendessen einzunehmen. Ich finde in die Wilhelma zu gehen, lohnt sich auf jeden Fall.

23. November 2013: Ritter Sport Waldenbuch
Am Samstag sind wir wie immer mit zwei Kleinbusse von Nagold nach Waldenbuch zu Ritter Sport gefahren. Um 14.00 Uhr hörten bzw. schauten wir uns einen kleinen Film an. Hierin wurde erklärt, warum diese Schokolade quadratisch ist. Diese Fabrik ist ein Familienbetrieb und es werden immer mehr Schokosorten hergestellt. Natürlich sind die Schokotafeln früher auch von Hand hergestellt worden. In der heutigen Zeit werden Maschinen dazu verwendet. Hinterher bestand für jeden Einzelnen die Möglichkeit, den Ausstellungsraum selbst zu erkunden. Verschiedene Säulen stellten unterschiedliche Düfte oder Symbole dar. Die Werbungen von früher konnte man über Kopfhörer hören. Zum Abtasten gab es leider zu wenig. Im Laden hatten alle nach dem Kaffeetrinken im dortigen Restaurante gut eingekauft. Die Mitarbeiterin gab noch für jeden Besucher eine Tafel Schokolade aus. Nach so vielem Schokoladeessen fand am Abend im Schnitzelotto ein gemütliches Beisammensein statt. Auch dieses Lokal wird allen in guter Erinnerung bleiben. Die Schnitzel waren so groß, dass man den Tellerrand nicht mehr mit dem Besteck erkennen konnte.



50. Monatsausflug am 24.08.2013

Seit August 2007, werden in der Aktiven Selbsthilfegruppe Miteinander für Behinderte und Nichtbehinderte e.V. Nagold, die Monatsausflüge mit Freude und Engagement durchgeführt. Wer unser ASM-Aktuell aufmerksam liest, kann sich sicherlich an meine Ausflugsberichte gut erinnern.

Am Samstag, 24. August 2013, fand der 50. Monatsausflug statt. Das Monatsausflugsteam hat entschieden, eine Fahrt mit der Sauschwänzlebahn zu organisieren.

Um 09:00 Uhr sind wir von Nagold mit zwei Kleinbussen und einem Privatauto nach Blumberg gefahren. 22 Personen nahmen an diesem Ausflug teil. Pünktlich zur Mittagszeit fand auf dem Berg samt Grillhütte, ein gemütliches Picknick statt. Dieses idyllische Gebiet hatte seinen Reiz denn ich konnte die weite Ferne wahrnehmen. Genau um 14:05 Uhr ging die Dampflockfahrt von Blumberg aus los. Während der Zugreise wurde erklärt, was zu sehen war und wo wir uns gerade befinden. Unterschiedliche Brücken und Täler stellten eine tolle Landschaft dar. An der Endhaltestelle Weizen konnte man sich in der Pause die Füße vertreten und Ansichtskarten oder andere Kleinigkeiten kaufen. Da noch genügend Zeit war, hatten einige Teilnehmer die Gelegenheit genutzt, das Eisenbahnmuseum in Blumberg, zu besichtigen.

Zum Ausklang des Tages kehrte unsere Gruppe in Rothaus in die dortige Brauereigaststätte ein. Auch hier gibt es einen Laden, wo wir Krüge und andere Andenken gekauft haben.

Auf dem Heimweg nach Nagold ist mir erst klar geworden, dass die Schweizer Grenze oder der Schluchsee ganz in der Nähe von Blumberg liegen. Das Wetter hat ja wunderbar mitgemacht, denn immer wenn wir im Trockenen waren, hat es geregnet. So ist es eben wenn „Engel reisen“.

Ich möchte mich noch für den Fahrdienst und für die große Teilnahme bedanken.

Elke Reutter
ASM Nagold



Lesen Sie Elkes Bericht über die Ausflüge von 2012

Monatsausflüge 2012
Ich heiße Elke Reutter, bin 42 Jahre alt, wohne in Neubulach und bin von Geburt an blind. Seit 1994 arbeite ich bei der Stadtverwaltung Calw. Hier bin ich für die Telefonzentrale und für den Empfang zuständig.

25. Februar: Grammophonmuseum Bad Urach
Endlich war es mal wieder soweit!!!! Am 25. Februar startete die ASM ihren ersten Monatsausflug zum Grammophonmuseum nach Bad Urach. Mit zwei Kleinbussen sind wir gegen Mittag losgefahren. Um 14:00 Uhr hat unsere Gruppe eine beeindruckende Besichtigung durch das Museum gemacht. Im Grammophonmuseum werden verschiedene Abspielgeräte wie Tonbänder und Plattenspieler ausgestellt. Ein Mitarbeiter des Museums, der seinen Fernsehtechnikerberuf gerne ausübt erklärte ausführlich, wie die Technik eines Plattenspielers früher funktionierte. Da musste man eine Walze von Hand weiterdrehen, damit das nächste Lied abgespielt werden konnte. Dumpfe Musiktöne waren zu hören. Die Sprache bei den Spielfilmen klang auch sehr dunkel. In der heutigen Zeit klingen die Töne klarer und die Sprache ist sehr deutlich geworden. Ca. eineinhalb Stunden später bedankten sich alle Teilnehmer bei dem netten Herrn für sein Engagement und seine Informationen, die er gut rüberbrachte. Am Abend saß unsere Gruppe noch im Nagolder "Bahnhöfle" gemütlich beisammen.

31. März: Atomkeller Haigerloch
An diesem Tag merkte man schon richtig, dass der Frühling ausbricht. Mit zwei Kleinbussen sind wir zur Mittagszeit bei strahlendem Sonnenschein von Nagold nach Haigerloch gefahren. Um 14:30 Uhr begann eine kurze Führung durch den Atomkeller. Die Mitarbeiterin von dort erzählte, dass der Name Haigerloch durch die Lichtung der dortigen Wälder zustande kam. Haigerloch liegt sehr steil am Hang und es geht auch sehr steil aufwärts. Als die Besichtigung zu Ende war, ging es weiter nach Rottenburg am Neckar. Hier konnte jeder Teilnehmer bis zum gemeinsamen Abendessen unternehmen was er wollte. Viele saßen im Straßencafe oder schauten sich die Stadt in aller Ruhe an. Im Restaurant "FBI" in Rottenburg, probierte unsere Gruppe die amerikanischen Spezialitäten aus. Mit leiser Westernmusik ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

26. Mai: Zoo Karlsruhe
Wer die Ausflugsberichte genau verfolgt stellt fest, dass dieses Jahr ein anderer Zoobesuch auf dem Programm stand. Am Pfingstsamstag fuhren wir bei herrlichem Wetter wieder mit zwei Kleinbussen nach Karlsruhe. Alle, die dabei gewesen sind, hatten einen schönen Aufenthalt dort. Dieser Zoo ist wesentlich kleiner und flacher aber für Rollstuhlfahrer optimal. Ein paar Überreste vom abgebrannten Streichelzoo haben sie zur Erinnerung stehen lassen. Der neue Streichelzoo gefiel mir sehr gut. Einige Ziegen habe ich gehört. Eine entspannte Bootsfahrt tat an diesem heißen Tag einfach gut. Ja wie immer fand am Abend das traditionelle Abendessen in einer netten Gartenwirtschaft in der Karlsruher Innenstadt, statt. Spontanitäten gehören auch zu unserer Selbsthilfegruppe. In der Fußgängerzone gönnten wir uns noch ein Eis. Danach ging es wieder Richtung Heimat.

7. Juli: Burgfalknerei Beilstein
15 Personen nahmen an diesem Ausflug teil. Der Tag war auch sehr warm. Gegen Mittag sind wir wieder mit zwei Kleinbussen nach Beilstein gefahren. Um 15:00 Uhr fand eine Flugshow statt. Auf der Burg gibt es ein gemütliches Lokal, wo man sich gut aufhalten kann. Da die Fahrt wie geschmiert lief, bestand für jeden einzelnen die Möglichkeit, das Gelände und die Greifvögel in ihren Käfigen zu betrachten. Ein starkes Gewitter mit Hagel hinterließ entsprechende Spuren. Alle dachten schon, dass die Vorführung ausfällt. Warum???? Greifvögel können nur fliegen, wenn ihre Federn richtig trocken sind. Bei nassem Wetter haben sie keine Kraft, in die Höhe zu kommen. Pünktlich um 15:00 Uhr begann die Flugshow. Hier wurde einiges über den Geier und anderen Greifvögeln berichtet. Am Abend saßen alle auf der Terrasse und der Tag verlief so, als ob nichts gewesen wäre.

25 August: Maislabyrinth Wolfenhausen
Diesmal wollten wir unseren Orientierungssinn testen. Ich persönlich habe meine Orientierung wegen der dichten Maisbepflanzung verloren. In Wolfenhausen gibt es ein Maislabyrinth, das zwei Herren neben ihrer Landwirtschaft betreiben. Es ist sozusagen ein Irrgarten. Vier Fragen müssen beantwortet werden, um einen Preis zu gewinnen. Der Halbtagesausflug begann um 14:00 Uhr in Nagold. 18 Personen sind mit zwei Kleinbussen zum Ausflugsziel gefahren. Bei angenehmen Temperaturen konnte man das Labyrinth in Kleingruppen durchforsten. Das Rascheln vom Mais gefiel mir sehr gut. Wer eine Pause brauchte, konnte auf Bänken sitzen und das Ganze einfach genießen. Für 18:00 Uhr haben wir Plätze in Tailfingen im "Grünen Baum" reserviert. Das Wetter verlockte alle draußen unter großen Bäumen zu sitzen. Vegetarische Gerichte steht hier im Vordergrund. Der Regen setzte in Nagold ein, als die Leute gerade nach Hause gebracht wurden.

27. Oktober: Stiftskirche Herrenberg
Am Samstagmorgen spürte ich eine weiße Schneedecke auf der Straße. Trotz Wintereinbruch sind wir am Samstagnachmittag nach Herrenberg gefahren. Bei diesem Ausflugsziel wurde ein Kleinbus und ein Privatauto benötigt. Genau um 15:00 Uhr, fand eine behindertengerechte Führung durch die Stiftskirche statt. Jedes Jahr rutscht die Kirche ein paar Zentimeter vom Hang runter. Wer dann noch mehr sehen will, kann dort auch den Glockenturm und das Glockenmuseum besichtigen. Eigentlich hatten wir geplant, hinterher uns noch die Stadt Herrenberg anzuschauen aber das Wetter war nicht gerade einladend dafür. Da es uns im "Grünen Baum" in Tailfingen gefiel, fand dort nochmals das gemeinsame Abendessen statt.

24. November: Besuch in Pfaffenhausen
Beim letzten Ausflug haben wir das Bundesland Baden-Württemberg für ein paar tolle Stunden verlassen. Es soll Gruppenmitglieder geben, die im bayrischen Gebiet wohnen. In Pfaffenhausen gibt es eine gemeinnützige Werkstatt, wo verschiedene Sachen selbst hergestellt und dann verkauft werden. Um einen Einblick über diese Einrichtung zu bekommen, fand an diesem Samstag ein Tag der offenen Tür mit Verkauf statt. Nach einer dreistündigen Fahrt hatten erst mal alle Hunger. Danach konnte man sich die Werkstatt anschauen. Ich habe eine Weile zugeguckt, wie sie die Besen flechten. Ein kleines Rahmenprogramm gab es auch. Blinde Menschen führten ein kleines Stück aus der Weihnachtsgeschichte mit musikalischer Begleitung vor. Später sind wir in einem Nachbarort zum Kaffeetrinken gefahren. Dieses Lokal war sehr kuschelig und klein. Auf der Rückfahrt haben wir in einem Autohof den Abschluss gemacht.

Ich persönlich finde es schön, wenn die Leute abends sagen, dass es ihnen gefallen hat. Dann macht es auch Spaß, neue Ausflugsziele zu organisieren.

Elke Reutter
ASM Nagold



Lesen Sie Elkes Bericht über die Ausflüge von 2011

Monatsausflüge 2011

Ich heiße Elke Reutter, bin 41 Jahre alt, wohne in Neubulach und bin von Geburt an blind. Seit 1994 arbeite ich bei der Stadtverwaltung Calw. Hier bin ich für die Telefonzentrale und für den Empfang zuständig.



29. Januar 2011: Planetarium Stuttgart
Am Samstagnachmittag sind wir mit zwei Kleinbusse von Nagold nach Stuttgart zum Planetarium gefahren. Bei kaltem aber trockenem Wetter fand gerade eine Demonstration auf dem Stuttgarter Schlossplatz für Stuttgart 21 statt. Um 16:00 Uhr begann im Planetarium die Vorstellung. Bei leiser Entspannungsmusik hörten bzw. sahen wir einen einstündigen Beitrag über den Sternenhimmel und die Planeten. Die Beschreibungen der Dokumentationen sind auch für blinde Menschen gut geeignet. Aus Tradition kehrte unsere Ausflugsgruppe abends in die bekannte Gaststätte in Bad Cannstatt ein.

26. Februar 2011: Glasbläserei Wolfach
16 Personen nahmen an einer informativen Führung in der Wolfacher Glasbläserei Teil. Hier konnte man erfahren, wie die Produkte im Einzelnen hergestellt werden. Alle Gläser oder Blumenvasen sind von Hand gefertigt. Beim ersten Arbeitsvorgang wird die Masse auf eine bestimmte Temperatur erhitzt, um die Gläser oder Blumenvasen blasen zu können. Beim nächsten Schritt wird das Gefäß geblasen und entsprechend geformt. Nachdem Abkühlen kommen die Feinarbeiten wie z. B. das Schleifen zum Zuge. Nach der Besichtigung bestand für jeden Teilnehmer die Möglichkeit, Souvenirs zu kaufen oder ein Gefäß selbst zu blasen und zu formen. Abends fand ein gemeinsames Abendessen statt.

26. März 2011: Wilhelma Stuttgart
Die Wilhelma ist immer eine interessante Sehenswürdigkeit. An diesem Tag sind wir gegen 11:00 Uhr mit zwei Kleinbussen von Nagold zur Wilhelma nach Stuttgart gefahren. Alle Teilnehmer waren von den Tieren und von den Gewächshäusern begeistert. Ich persönlich fand den begehbaren Vogelkäfig sehenswert. Vor allem gaben die Vögel Geräusche von sich. Am Abend zog es uns wieder nach Bad Cannstatt in die nette Gaststätte. Ich finde in die Wilhelma zu gehen, lohnt sich auf jeden Fall.

16. April 2011: Porschemuseum Stuttgart
Alexander und Ferdinand (Vater und Sohn) haben diese Automarke entwickelt. Das Porschemuseum wird als ein „fahrendes Museum“ bezeichnet. Warum??? Diese Autos werden für Rennen oder sonstigen Veranstaltungen eingesetzt. Unsere Gruppe hatte eine behindertengerechte Führung für 14:00 Uhr gebucht. Vor Programmbeginn teilten zwei junge Mitarbeiter des Museums im Foyer Kopfhörer und weiße Handschuhe aus. Verschiedene Porschefahrzeuge durften wir abtasten. Auch hier stand die Entwicklung nicht still. Am Anfang benötigte man schweres Material. Später wurden leichtere Teile wie z. B. Schrauben usw. eingesetzt. Durch die leichteren Sachen fährt das Auto auch entsprechend schneller. Ach ja genau, Porsche hat auch einen unverwechselbaren Sound. Nach der informativen Besichtigung ging es wieder nach Bad Cannstatt zum gemeinsamen Abschlussessen.

25. Juni 2011: Schluchsee
Bei angenehmen Temperaturen wurde an diesem Tag vieles in der frischen Luft unternommen. Die Tour fing ab 11:00 Uhr in Nagold an. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir zum Schluchsee. Pünktlich zur Mittagszeit fand in der Nähe vom Schluchsee an einem Brunnen, ein gemütliches Picknick statt. Diese Picknickstelle war schon ein idyllischer Ort. Später ging die Reise weiter zum Ausflugsziel. Zuerst stand für jeden einzelnen Zeit zur freien Verfügung, um die Gegend zu erkunden. Genau um 17:00 Uhr fand eine einstündige Fahrt mit dem Schiff „Nikolaus“ statt. Während der entspannten Rundfahrt konnte man erfahren, dass die Staumauerer 1932 fertiggestellt wurde und der Schluchsee 7 Kilometer lang ist. Dieser See ist ein künstlicher Stausee. Am Abend haben wir in einer gutbürgerlichen Gaststätte im Ort Schluchsee, den Abschluss gemacht.

1. Oktober 2011: Silberbergwerk Neubulach
Wettermäßig zeigte sich der Oktober von seiner besten Seite. 20 Teilnehmer haben sich für den Stollen oder auch Silberbergwerk genannt, interessiert. Um 14:00 Uhr fand eine kurzweilige Führung durch die acht Grad kalte Höhle statt. Aus Sicherheitsgründen verteilte der Führer vor dem Eingang einen Helm und einen Umhang. Die Luft hier drin ist so klar und trocken, dass man fast das Atmen vergessen kann. Bei den Ausgrabungen von Steinen und anderen Mineralien sind die Bergleute mit ihren Arbeiten nur sieben Zentimeter pro Tag vorangekommen. Diese Menschen sind nicht älter als 38 Jahre alt geworden. Die Bergleute waren sehr gläubig; deshalb kann man an einer Wand die heilige Barbara erkennen. In diesem Stollen gibt es einen Therapieraum für Asthmatiker. Sie können dort ihre Therapie durchführen. Vor ein paar Jahren wurde ein Erlebnisstollen daneben hingebaut. Ich möchte noch erwähnen, dass die Führung im Erlebnisstollen drei Stunden dauert. Der Neubulacher Stollen ist weit und breit die einzige Höhle, wo alles ebenerdig gemacht wurde. Anschließend konnte wer wollte den Fledermauspfad laufen. Achtung, man muss gut zu Fuß sein, denn auf dieser Strecke müssen kleine Bäche überquert werden. Gegen 18:00 Uhr haben wir es uns in der Krone in Altbulach im Biergarten gemütlich gemacht.

25. November 2011: Trigema Burladingen
Wer hat schon einen Hubschrauber vor seiner Haustür? Ach ja, die Werbung mit dem Affen darf man nicht vergessen!!! Um 14:00 Uhr fand eine sehr informative Führung durch das Betriebswerk in Burladingen statt. In einem Dokumentarfilm konnten wir erfahren, wie Trigema entstanden ist, und dass in drei Betriebswerken Textilien in allen Variationen hergestellt werden. Trigema produziert nur in Deutschland. Die Baumwolle wird von Griechenland hierher transportiert. Bei der Besichtigung sah man die genauen Arbeitsvorgänge. Das Herstellen von Stoffen sowie die Näh- und Stickarbeiten werden von verschiedenen Maschinen gefertigt. In ihrem Großraumbüro konnte man gleich erkennen, wo der Chef seinen Platz hat. Nach eineinhalb Stunden ging die Besichtigung zu Ende. Anschließend hatte jeder die Gelegenheit, in den einzelnen Läden einzukaufen. Wie immer fand nach so einem Tag eine gemütliche Einkehr im Nagolder Bahnhöfle statt.



Elke Reutter ASM Nagold



Lesen Sie Elkes Bericht über die Ausflüge von 2010

Bericht Monatsausflüge 2010

Ich heiße Elke Reutter, bin 40 Jahre alt, wohne in Altbulach Landkreis Calw, und bin von Geburt an blind. Seit 1994 arbeite ich bei der Stadtverwaltung Calw. Hier bin ich für die Telefonzentrale und für den Empfang zuständig.

30. Januar 2010: Planetarium Stuttgart
Am 30. Januar sind wir nachmittags mit zwei Kleinbussen zum Planetarium nach Stuttgart gefahren. Wenn ich den Dokumentarfilmen zuhöre, komme ich mir wie in einem Paradies vor. Hier konnte man interessante Details von der Südsee und von den Oasen erfahren. Anschließend fand wie immer das Abschlussessen in unserem bekannten Stammlokal in Bad Cannstatt statt.

27. Februar 2010: Töpferei und Töpfermuseum Hasenmühle
An diesem Samstag kamen auch zwei Kleinbusse zum Einsatz. Gegen Mittag fuhren wir zum Ausflugsziel Hasenmühle. Die Töpferei und das dazugehörende Töpfermuseum in Hasenmühle, bei Weinsberg, ist ein Familienbetrieb. Bevor die Führung durch das Töpfermuseum begann, erzählte Herr Bretzinger bei Kaffee und Kuchen einige Details über das Töpfermuseum und wie sie hier töpfern. Um gut mit der Tonmasse arbeiten zu können, sollte diese erst weich gemacht werden. Warum???? Die Tonfiguren oder Tongefäße lassen sich dadurch besser formen und gehen beim Brennen nicht kaputt. Für das Brennen der Tonsachen gibt es spezielle Brennöfen. Beim Abtasten der Tontassen und Tonteller spürte ich fühlbare Buchstaben. Die Buchstaben werden vor dem Brennen gleich mit eingeritzt. Nach der eindrucksvollen Besichtigung bestand für unsere Gruppe die Möglichkeit, selbst etwas zu töpfern. Familie Bretzinger bereitete für uns ein reichhaltiges Vesper zu. Gemütlich ging es dann wieder nach Nagold zurück.

27. März 2010: Wilhelma Stuttgart
Ca. 16 Personen wollten die Wilhelma in Stuttgart besuchen. Das wechselhafte Wetter störte niemanden. Vom Zoo gibt es nicht viel zu sagen denn er ist ja bekannt. Auch dieses Mal waren alle von den Tieren und von den Gewächshäusern begeistert. Fische und Schmetterlingshäuser standen im Mittelpunkt. Das gemeinsame Abendessen fand wieder in der netten Gaststätte in Bad Cannstatt statt. Ich finde in die Wilhelma zu gehen lohnt sich auf jeden Fall.

17. April 2010: Kamelhof Rotfelden
In der Wüste werden Kamele zum Arbeiten benötigt. Wilhelm Breitling aus Rotfelden, Landkreis Calw, verwirklichte hier seinen Traum. Auf dem Kamelhof dürfen die Tiere ihr Leben auf eine ganz andere Art und Weise genießen. Neun Personen schauten sich am Samstagnachmittag bei Sonnenschein das Gelände und den Stall genauer an. Beim Streicheln eines Kameles spürte ich, dass sich ihr Fell sehr weich anfühlt. Ein informativer Dokumentarfilm informierte uns über die Eigenschaften der Kamele und wie sie hier mit ihnen umgehen. An den Höckern kann man die Tierart erkennen. Ihr ausgeprägtes Gedächtnis lässt sie nicht im Stich. Viele Leute trinken Kamelmilch. Die Kamelmilch hilft bei Akne, Allergien und bei sonstigen Krankheiten. Therapeutisches Reiten für behinderte Menschen wird auf dem Hof angeboten. Freizeitreiten ist ebenfalls möglich. Diese Tiere strahlen eine angenehme Ruhe aus. Ein gemütlicher Grillabend trug zur Entspannung bei.

29. Mai 2010: Federseemuseum Bad Buchau
Früher lebten die Menschen auf einem ganz anderen Niveau wie wir heute leben. Damals war Handarbeit und Jagen angesagt. Diese Zeit nannte man die Stein- und Bronzezeit. In Bad Buchau wurde das Federseemuseum entsprechend nachgebaut. Das Federseemuseum liegt direkt am Federsee. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein zum Ausflugsziel nach Bad Buchau. Uns interessierte vor allem das Leben der Steinzeitmenschen. Unsere Gruppe bekam auf Wunsch eine behindertengerechte Führung durch das Museum. Die Mitarbeiterin vom Museum berichtete ausführlich über ihre Lebensweise. Beim Erzählen ließ sie einige Tierfelle zum Abtasten rumkreisen. Die Leute waren sehr viel auf Jagd. Mit Feuersteinen machten sie Feuer und bereiteten damit ihr Essen zu. Die Tierfelle sind als Kleidungsstücke benutzt worden. Anschließend konnte wer wollte versuchen, mit dem Speer zu schleudern. Als Abschluss unseres Programmes gab es Stockbrot und Gegrilltes. Bevor es heimwärts ging, liefen wir durch den Wackelwald. Der Wackelwald liegt am See und ist mit Mohr ausgelegt. Beim Laufen spürte ich richtig, wie er wackelte. Es war ein ganz anderes Gefühl für mich. Mit neuen Eindrücken wurde die Rückfahrt nach Nagold angetreten.

7. August 2010: Alpen- und Seerosengarten Bahlingen
In der Gegend von Bahlingen gibt es einen Alpen- und Seerosengarten, der mit verschiedenen Seerosen und anderen Pflanzen angelegt worden ist. Dieser Park ist auch für Kleinkinder gut geeignet. Hier konnte Tretboot, Karussell und mit der Seilbahn gefahren werden und vieles mehr. Ein Restaurant mit Biergarten trägt zum gemütlichen Beisammensein bei. Für uns war es was gemütliches. Beim Spaziergang durch den Garten konnte man den Duft der Pflanzen schnuppern.

9. Oktober 2010: Gnadenhof Amtzell
Drei Kleinbusse waren für diese Reise im Einsatz. Aber bevor wir am Ausflugsziel ankamen, fand pünktlich zur Mittagszeit in Marktdorf, an einer idyllischen Grillhütte, ein wunderschönes Picknick statt. Für 14:00 Uhr hatte unsere Gruppe eine Führung auf dem Gnadenhof angemeldet. Der Gnadenhof befindet sich in der Nähe von Ravensburg. Christiane Rohn hat diesen Hof mit sehr viel Kraft und Engagement aufgebaut. Sie setzt sich für verhaltensgestörte Tiere ein. Hauptsächlich sind es Hunde, die sie mit ihrem Team betreut. Diese Tiere dürfen hier ihr Leben genießen. Viele Hunde, Pferde, Ziegen, Schweine, Ochsen und vieles mehr waren dort zu sehen. Hinter jedem Tier das dort zu sehen ist, steckt eine Geschichte. Bei Kaffee und Kuchen konnten noch Fragen an Christiane gestellt werden. Christiane schrieb schon etliche Bücher und war auch schon im Fernsehen zu sehen. Sollte jemand an solch einem Tier Interesse haben wird überprüft, ob derjenige vom Charakter her auch zum Tier passt. Am Abend sind wir wie immer zum Abschlussessen in einer netten Gaststätte eingekehrt. Auch dieses Mal sind alle mit neuen Eindrücken berieselt worden.

27. November 2010: Rosensteinmuseum Stuttgart
Mal ganz ehrlich wer hat sich mit dem Thema „Klimawandel“ schon intensiv von uns beschäftigt???? Ich nicht!!!! Das Rosensteinmuseum in Stuttgart hat sich mit dieser Materie befasst. 15 Teilnehmer wollten sich über dieses Museum informieren. Es fand eine interessante Führung für uns statt. Die Mitarbeiterin verdeutlichte ganz klar, was wir Menschen anders machen könnten. Z. B.: Die Ernährung vernünftiger durchführen d. h., Gemüse und Obst immer nach Saison essen oder mit dem Auto nur fahren, wenn tatsächlich Bedarf besteht. Ich finde es erschreckend, wenn es in 50 Jahren bei uns keinen Schnee mehr gibt und wir so leben müssen wie die Spanier oder Italiener zurzeit leben. Hier ist es im Moment immer warm. In 50 Jahren herrscht bei denen dann Trockenheit. Auch an diesem Abend sind wir wieder nach Bad Cannstatt in die bekannte Gaststätte, zum gemütlichen Abendessen hingefahren.

Ich hoffe, dass ich Sie/Euch mit dem Bericht begeistern konnte.

Elke Reutter




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